Nav Ansichtssuche

Navigation

Radweg oder Fahrbahn?

  

Der Link zum Flyer und zur. noa4-Sendung sind nicht mehr verfügbar.

 Eine Liste der Norderstedter Radwege:

Chronik zur Forderung des Winterdienstes durch den ADFC

Februar 2007

Der ADFC weist den Arbeitskreis Radverkehr und das Betriebsamt darauf hin, dass die Reinigungssatzung keinen Winterdienst für Radwege durch Eigentümer vorsieht. In der Einwohner-Frage-Stunde forderten wir ausdrücklich, dass Fuß- und Radwege jeweils zu fegen und zu streuen sind.

November 2007

Die Nachtrags-Satzung lautet jetzt: Geh- und Radwege sind in einer Gesamtbreite von 1,50 m zu fegen.

Die Frage, wie viel cm dann auf den Radweg entfallen würden, wurde ausweichend beantwortet.

 Februar 2010

Da nach der Satzungsänderung Radwege weiterhin nicht gefegt wurden und im Gegenteil sogar als Lagerplatz für Schnee benutzt wurden, ein weiteres Gespräch mit dem Betriebsamt. Dort wurde eine erneute Änderung  der Satzung abgelehnt. Es war allen inzwischen klar, dass laut Wegegesetz des Landes Schleswig-Holstein  Grundstücks-Eigner durch eine Ortssatzung nicht verpflichtet werden können, auch die Radwege zu fegen.

Der Rat des Kieler Radbeauftragten an den ADFC:

„Winterdienst muss politisch gewollt sein. Rechtlich ist es nicht zu erzwingen“.

Januar 2011

Der ADFC dokumentiert die völlig ungefegten Radwege und bietet dem Betriebsamt eine gemeinsame Winter-Radtour an, mit der Ablehnung der Hinweis, man werde nichts ändern.

 siehe Schneebilder 2010/11 (Hinweis: Toter Link)

Februar 2011

Brief an alle Fraktionen und anschließend ADFC-Vortrag auf den Fraktions-Sitzungen von SPD, FDP und CDU mit Vorlage der Schneebilder.

16. März 2011

ADFC-Anfrage im Umweltausschuss zum Winterdienst. Betriebsamt berechnet Mehrkosten eines Winterdienstes auf Radwegen. CDU signalisiert Zustimmung zum Winterdienst.

Sommer 2011

Die heftigste Diskussion seit Bestehen der Arbeitsgruppe Radverkehr entbrennt. Darauf erfolgt der Herauswurf des ADFC im September mit herbei gesuchten Argumenten der Verwaltung. Im Nachhinein positiv, da wir jetzt auf die Politik setzen.

16. November 2011

SPD und GAL stellen im Umweltausschuss ähnlich lautende Anträge zum Winterdienst.

Überraschend stimmt die Mehrheit aus CDU und FDP dagegen.

22. Novemer 2011

In der Einwohner-Frage-Stunde stellt der ADFC Fragen an alle Fraktionen und die Verwaltung.

Die Antworten lösten eine Debatte aus, die 45 Minuten dauerte.

Einmalig: Die Einwohner-Frage-Stunde wurde deshalb verlängert.

Frühjahr 2012

Ein ADFC-Mitglied sensibilisiert seine Partei. Diese signalisiert der Verwaltung mehrfach, dass sie den Winterdienst und die Ungleichbehandlung von Auto- und Radfahrern erneut in die Stadtvertretung bringen werde. Das Betriebsamt bittet mehrfach um Geduld und verspricht, eine Lösung zu finden.

November 2012

Joachim Brunkhorst wird als ADFC-Vertreter wieder in die  Arbeitsgruppe Radverkehr berufen.

Die Verwaltung hält Wort und präsentiert einen Winterdienst auf Radwegen entlang von 89 Hauptstraßen. Der Umfang ist sogar größer, als vom ADFC gefordert. Beim ersten Schneefall im Dezember besteht er seine Bewährungsprobe.

Norderstedt ist damit neben Kiel Vorbild für alle Kommunen im Lande.

Die Norderstedter Zeitung schreibt:

"In diesem Winter werden Auto- und Radfahrer in Norderstedt erstmalig gleichberechtigt behandelt."

 

 

 

Der folgende Artikel ist von 2014, die meisten Angaben wurden inzwischen von der fortschreitenden Technik überholt.

Fahrradtour ohne Fahrradkarte?

Den Weg ohne Karte finden?
Das geht auch auf dem Fahrrad.
Für die Fahrt ist es sehr praktisch, nicht an jeder 2. Abzweigung anhalten zu müssen, um den weiteren Weg auf einer Papierkarte anzusehen. Abzweigungen werden auch bei schneller Fahrt rechtzeitig auf dem Display erkannt und die Geräte können auch so eingestellt werden, dass die Reststrecke bis zum Abzweig angezeigt wird.  Wenn man diese Technik nutzen möchte, muss man sich etwas mehr vorbereiten als bei einem Navigationsgerät im Auto.
 
Man benötigt:

  • Ein GPS-Gerät in der Größe eines Handys
  • Eine stabile Halterung für den Lenker
  • GPS-Software für den heimischen Computer
  • Kabel und Batterien (oder Ladegerät und Akkus)
  • Digitale Karten


Es gibt verschiedene Möglichkeiten um Touren mit dem GPS zu nutzen:
  • Die Radtour muss am Computer und mit einer digitalen Karte mit der Maus abgefahren werden und wird als Linienzug gespeichert.
  • Die Radtour wird nur über einzelne Punkte festgelegt, die man nacheinander anfährt.
  • Man kann von anderen GPS-Nutzern im Internet bereit gestellte Touren nutzen.


Zur Datenübertragung haben sich gpx-Daten zum häufig verwendeten Format entwickelt.

Seit einigen Jahren wird von zahlreichen Anwendern an der freien Straßenkarte für jedermann gearbeitet, die jeder ohne lizenzrechtliche Probleme nutzen darf. (Beispiel Norderstedt: Open streetmap)
Diese Karte läßt sich auf den Computer und auch auf kartenfähige GPS-Geräte laden. In Ortschaften ist die Detailgenauigkeit tlw. größer als bei kommerziellen Karten, dafür können in ländlichen Gegenden Informationen fehlen. Die Karte hat in den letzten Jahren aber eine enorne Qualitätsverbesserung erreicht. Z. Zt. wird an den Routingfunktionen gearbeitet.
Die Daten werden am Computer auf das GPS-Gerät übertragen. Während der Fahrt folgt man dem Signal auf dem Display und fährt somit die geplante Tour nach einer am PC selbst zusammengestellten Route ab. Eine Papierkarte benötigt man während der Fahrt eigentlich nicht. Sie dient aber als Notfallreserve (falls die Batterien früher leer sind als erwartet) und für den besseren Überblick. Für die weiträumigen Informationen und zur Einstimmung auf den nächsten Tag oder für spezielle Hinweise sind Papierkarten weiterhin sinnvoll. Am Ende der Reise wird der tatsächlich gefahrene Weg auf den Computer übertragen und auf der digitalen Karte angesehen. Mit einer Digitalkamera erstellte Bilder können mit der entsprechenden Software direkt an der tatsächlichen Position auf der Karte platziert. So kann man sich von seiner Radreise eine Dokumentation zusammenstellen.

Die neue Generation der GPS-Geräte haben eine routingsfähige Karte an Bord, zusätzlich alle vom ADFC erfassten Radwege und alle Bett&Bike-Betriebe.

Ausführliche Information erhalten Sie auch beim ADFC

 

Wege-Besetzer

Im letzten Jahrhundert gab es die Haus-Besetzer-Szene.
Heute gibt es dafür Leute, die verwechseln öffentliche Wege mit ihrem Vorgarten.
Im Sommer 2009 sprachen wir die Anliegerin höflich darauf an, dass sie ihre 3 Blumenkübel bitte von dem öffentlichen Rad/Fußweg entfernen möchte. Es passierte aber nichts. Im Winter musste das Betriebsamt die Kübel schon mal zum Schnee fegen beiseite schieben. Im Frühjahr standen sie wieder dort. Nach der 3. Vorsprache wurde die Dame recht ungehalten. Da blieb nur  das Ordnungsamt als letzter Ausweg.

Nach Androhung eines Ordnungsgeldes standen die Kübel einige Monate brav am Wegesrand.

Danach wanderten sie Zentimeter-weise wieder in die Wegesmitte. Irgend ein entnervter Bürger muss sie dann wohl ausgekippt haben.

Seit 2011 stehen 2 (statt 3) Kübel wieder brav am Wegesrand, z. Zt. noch nicht auf Wanderschaft.

 

Unfallgefahr Gullydeckel

wenn sie in Fahrtrichtung liegen,

bleibt der Radler schnell darin hängen:das wurde im Rathaus genau so gesehen und die Deckel wurden sehr schnell ausgewechselt, auch später, wenn wir noch weitere entdeckten.

Radlerschikane Meisenkamp

keinerlei Sicherheitsgewinn, denn der Radfahrer landet nicht auf der Straße, höchstens auf dem  Grünstreifen,unbeleuchtete Sperren ohne Reflexfolie, sehr gefährlich, erhebliche Unfallgefahr.

Die Beseitigung wurde bisher abgelehnt

Muss erst ein Unfall geschehen?

Wir bleiben dran!

 

Ohechaussee: Poller auf der U-Bahn-Brücke

Das Kind eines ADFC-lers knallte gegen einen Poller. Ohne Sinn und Verstand stehen dort je 2 Poller. Keiner kann begründen, warum sie dort stehen. Erstmal muss die Stadt klären, wer dafür zuständig ist, ob Landesbehörde, Hochbahn oder wer sonst.

Warten wir es ab. Noch ist alles offen.

 

Buchenweg: Stromkasten auf dem Radweg

sogar in der Kurve. Dreimal haben wir nachgefragt, nun haben die Stadtwerke ihn versetzt.

Auch der Poller in der Kurve ist gefährlich.  Die Entfernung wurde abgelehnt, obgleich er den Vorgaben der EFA (Empfehlungen für Fuß-Verkehrs- Anlagen) widerspricht.

Ein schwacher Trost, er ist wenigstens rot-weiß markiert

 

Pflasterung Bahnradweg (ca. 200 m südlich Heidbergstr.)

Unsere Forderung, nur das „Hamburger Pflaster“ 20 x 20 cm ohne Fase zu verwenden, wurde bisher abgelehnt.

Die Stadt sagte aber zu, Pflastersteine 10 x 20 nur längs zu verlegen, weil dann nur die Hälfte der „Rubbel“ = Fasen wirken und man ruhiger fährt. Dieses Kuriosum entstand 2008, als der Bahnradweg gebaut wurde. Sofort rief der ADFC an, als die Steine quer gelegt wurden. Ab nächstem Morgen wurde dann mit Längs-Verlegung fortgefahren...

Für die nächsten 50 Jahre bleibt die Hoffnung, dass die Straßenbauer aufpassen.

 

Hohe Kante auf Radweg

Der Barghof ist seit 2008 Radweg der Kreis-Radweg-Route. Die Kante, genau wie am Kielortring, wurde noch nicht abgesenkt. Kurios war hier, dass das Fußgängerschild noch nicht ersetzt wurde.

Im Herbst 2010 sagten wir der Stadt, dass der ADFC zum Autofreien Sonntag mit einer Gruppe dort gerne durchfahren würde.

Das hat bewirkt, daß der Kantstein abgesenkt und das Schild ausgetauscht wurde.

 

Radwegbenutzungspflicht

Erfolgreich war der ADFC nach jahrelanger Vorarbeit bei Aufhebung der Benutzungspflicht in Ochsenzoller Str., Glashütter Damm,  Fuchsmoorweg.

Gefährlicher linker  Radweg  „Fadens Tannen“. Widerspricht allen gesetzlichen Vorgaben. Zudem muss der Radler bis zum Harksheider Markt zweimal die Straße überqueren.

Ein Jahr nach dem Widerspruch sind die Schilder ersetzt durch "Fußgänger Radfahrer frei"

 

Radwegbenutzungspflicht - vergessenes Schild

Auch das passiert. Dieses Schild Ulzburger Str./ Langenharmer Weg wurde schlicht vergessen  abzumontieren. Der Radweg endet nach 200 m.

Die Stadt reagierte schnell und entfernte es.

 

Knochenbrecher Glockenheide (Friedrichsgabe)

Wer  im Dunkeln mit nackten Beinen dagegen schrammt, dessen Bein läuft blau und rot an. Der Poller war völlig unnötig, da am anderen Ende des Durchganges ein Poller bereits die Durchfahrt verhindert.

Das Betriebsamt holte ihren starken Bagger,  der diesen und andere Stein-Poller entfernte.

 

Knochenbrecher auf Radweg

Jahr für Jahr stellte der Triathlon-Veranstalter  diese Riesentafel mitten auf den Radweg vor dem Postamt Ohechaussee.

2006 Beschwerde erfolglos. Die Verkehrsaufsicht  schreitet nicht ein.

2007 erneute Beschwerde. Der Veranstalter rückt die Tafel lediglich 50 cm weiter.

2008 sehen wir mit Erstaunen:  Das Schild steht korrekt in einer Nische 20 m weiter

2009 müsste es dann wohl klappen.

Umleitungen bei Vollsperrung von Radwegen

Wir Radfahrer sehen es ein. Mal muss ein Weg wegen Bauarbeiten ganz gesperrt werden. Aber  Radfahrer haben Anspruch auf eine eindeutige Beschilderung der Umleitung. 2006/07 wurde der Radweg an der Bahn  als „fliegende Baustelle“ in 3 Abschnitten neu gebaut. Beim ersten Mal noch Unverständnis bei der Stadt.

Beim 2. Mal kam immerhin schon ein Brief vom Stadtrat, warum er es für unnötig hielt.

Beim 3. Mal wieder Ablehnung, aber  viele Fürsprecher ließen uns hoffen fürs 4. Mal.

 

4. Mal Umleitungsbeschilderung - endlich klappt es

Wie die Jungfrau zum Kinde, so kam Norderstedt zur Umleitungs-Beschilderung.

Die Kreisbehörde Segeberg verpflichtet die Stadt bei Vollsperrung eines Kreis-Radweges eine Umleitung zu beschildern.

Bei der Baustelle Tarpenbek-Wanderweg fuhren die Radfahrer immer wieder in die Baustelle hinein und machten den schönen neuen aber noch weichen Weg kaputt.

Da blieb nichts anderes übrig. Die Schilder wurden aufgestellt.

 

Tempo-30-Zonen mit „Nasen“

Der ADFC begrüßt die Tempo-30-Zonen. Bereits im letzten Jahrhundert hatten fortschrittliche Stadtplaner in der Kirchenstraße in Garstedt eine „Nase“ mit Durchfahrt für Radfahrer gebaut.

In der Arbeitsgruppe Radverkehr fordern wir, dass diese generell so gebaut werden.

Leider vergeblich. Es fallen dann einige Parkplätze weg. Parkplätze statt Sicherheit.

Radfahrer werden  häufig an der „Nase“ ausgebremst. Gefährlich für Ungeübte, weil man sich immer wieder umsehen muss, ob ein Auto von hinten naht.

Schulweg Lütjenmoor mit gefährlicher Querung

Zwischen parkenden Autos musste der Aurikelstieg überquert werden.

Schulweg war unser Argument. Die Stadt entfernte 2 Parkplätze und entschärfte diese Gefahrenstelle. Inzwischen ist die Einmündung noch einmal umgestaltet worden. Sicherheit siegte über Parkplatz.

Eine ähnliche Situation Durchgang Mozartring zum Hempberg. Völlig unübersichtlich für Schulkinder. Die Entfernung der Parkplätze wurde abgelehnt.

Parkplatz siegte über Sicherheit.

 

Fahrradstraße

Weder in Norderstedt, noch in Kaltenkirchen, Quickborn, Henstedt-Ulzburg gibt es sie, obgleich immer wieder Vorschläge gemacht wurden. Für Syltkuhlen wurde es schon mal angedacht. Die Straße Schulweg wäre auch geeignet oder der Bahn-Radweg, womit Radfahrer und Fußgänger Vorrang  hätten. Hoffnung gibt uns das Deutschlandweite  Interesse  für „Shared Space“

Eine Alibi-Fahrrad-Straße wie in Bargteheide brauchen wir nicht. Diese ist ca. 300 m lang und noch dreimal unterbrochen.

Hermann der ADFC-ler gegen Dinosaurier

Beim Zirkus oder beim Wahlkampf platzieren die Werbenden ihre Plakate gerne direkt auf dem Radweg. 

Das Ordnungsamt verpflichtet die Aufsteller, eine Aufstellhöhe von 2,20 m über einem Radweg einzuhalten. Trotzdem gibt es ewig einen Kampf.

Das Fass kam zum Überlaufen, als die Dinosaurier am Tage nach der Entfernung durch das Ordnungsamt wieder dort standen.

Strafanzeige und Anklage wegen Verkehrsgefährdung lehnte die Staatsanwaltschaft Kiel trotz Widerspruchs ab.

Dann aber 4 Wochen später standen die Reptilien nicht mehr auf dem Fuß-/Radweg. Hermann, der ADFC´ler scheint gesiegt zu haben, genau wie vor 2000 Jahren Hermann der Cherusker.

 

Weiter Infos bei Rolf Jungbluth Tel. 040 525 47 64 

Ochsenzoll Kreisel

 

Unglaubliche Fehlplanung in Norderstedt: Schiebe-Kreisel Ochsenzoll

Der ADFC war entsetzt, als er zwei Tage vor der offiziellen Eröffnung feststellen musste, dass der Radweg trotz schriftlicher Zusage von 2008 nicht gebaut wurde. Bei der Einweihungsfeier sprachen wir mit dem Oberbürgermeister, der auch nicht recht glücklich über die Ausführung war. Zumindest gab er uns recht:
Es existiert kein Radweg.
Damit dürfen Radfahrer auf der Fahrbahn fahren. Wir werden den Kreisel, auf dem Fahrrad-Fahrer bewusst ausgeschlossen werden sollen, nicht akzeptieren und haben folgendes unternommen:
1. E-Mail  an den Oberbürgermeister

Sehr geehrter Herr Grote,

am Sonnabend empfahlen Sie mir, Ihnen den Sachverhalt Kreisel aus Sicht des ADFC darzustellen. Sie sagten mir, es besteht Konsens darüber, dass Radwege im Kreisel nicht vorhanden sind.
Der Radfahrer darf jetzt auf allen 4 Zufahrtsstraßen und im Auto-Tunnel fahren, was aber sehr gefährlich ist.
Gestern haben wir den Verkehr am Abend noch einmal analysiert: 90% der Radfahrer fahren mit normalem Tempo auf den Zebrastreifen, was laut StVO nicht zulässig und auch gefährlich ist, da Autofahrer dort nur mit Fußgängern rechnen. 
Sehr häufig wird auch links gefahren, da keine Rundum-Fahrmöglichkeit besteht. 
Wir haben nur einen schiebende Radfahrer gesehen.
Inzwischen hat sich der Hamburger ADFC an den Bundesverband gewandt, verständlich, da der Kreisel, 200 m von der Landesgrenze entfernt, entscheidende Auswirkungen für Hamburger Radfahrer hat.
Eine Stellungnahme des ADFC-Verkehrsexperten:
Die Gestaltung des Kreisels widerspricht allen mir bekannten Vorgaben von RASt 06, ERA, VwV StVO und R-FGÜ. Das Befahren eines zweistreifigen Kreisels ist wegen der unklaren Verhältnisse bei Ein- und Ausfahren für Radfahrer selbst bei Tempo 30 für Autofahrer, das ohnehin nicht eingehalten wird, lebensgefährlich und einem normalen Radler nicht zuzumuten. Die Führung des Radverkehrs über FGÜ ist zwar rechtlich möglich, denn das Verbot in den R-FGÜ richtet sich nur an die Verkehrsbehörden.
Die unklaren Vorfahrtsverhältnisse sind ebenso lebensgefährlich.
Der ausfahrende Verkehr aus dem Kreisel muss dem Radverkehr nach § 9 Abs. 3 StVO Vorfahrt geben, unabhängig vom FGÜ. Ein Zeichen 205 ist auf dem Bild nicht zu sehen. Der komplette Kreisel müsste nach den Richtlinien umgebaut werden.  
Hier könnte man wegen Verstoßes gegen die Verpflichtung aus dem Landes-Straßengesetz, verkehrssicher und richtliniengerecht zu bauen, einen Umbau einklagen.
Es müsste auch sofort eine "Notlösung" zur Sicherung des Radverkehrs eingerichtet werden. Das erste wäre, den Kreisel so abzusperren, dass er nur noch einen Fahrstreifen aufweist. Dann könnten die Radfahrer im Kreisel mitfahren.
 
   
Der Bau eines  kreisrunden Radweges 360 Grad rund um den Kreisel zwischen Zebrastreifen und Fahrbahn ist ohne weiteres möglich. Die Flächen sind vorhanden.
 
Als Sofort-Maßnahme bis zum Bau des Radweges ist unbedingt erforderlich:

1. Anordnung des VZ 274-53 30 km/h und Tempo-Überwachung auf dem Kreisel und den zuführenden Fahrbahnen im Westen ab Kreuzung Ulzburger Str., im Süden ab Landesgrenze, im Osten ab Anforderungs-Ampel Segeberger Ch. und im Norden SH-Straße ab Anfang der Leitplanke, da der einseitige Radweg der SH-Straße vom Kreisel aus nicht zu erreichen ist, wie ich selbst beim Radfahren auf der Kreis-Fahrbahn feststellte.

2. Verengung der Kreis-Fahrbahn durch Abmarkierungen auf eine Spur.

3. Schutzstreifen auf der Fahrbahn (Radfahrstreifen sind laut VwV-StVO zu § 2 nicht erlaubt). Nach Bau des rot gepflasterten Radweges kann er leicht entfernt werden.

4. Entfernung der VZ 241 auf den zuführenden Radwegen ab den oben genannten Punkten. Autofahrer, die diese blauen Schilder sehen, rechnen nicht mit Radfahrern auf der Fahrbahn.

Der ADFC wird in der Einwohner-Fragestunde der Stadtvertretung eine Frage zu den fehlenden Radwegen stellen. Mir wurde in der AG Radverkehr immer wieder versichert, dass Radwege gebaut werden.
Mit Brief vom 14.8.2008 durch Herrn Bosse wurde der Bau von Radwegen schriftlich zugesagt, Zitat: ….“indem z,.B. beidseitige, richtungsbezogene Radwege in DIN-gerechter Breite und mit rotem Belag angelegt werden“. ...." und es werden zudem Zebrastreifen eingerichtet."
Beim Kohfurt-Kreisel habe ich ebenfalls schwere Fehler in der Bauausführung noch während der Bauphase bemängelt, aber leider ohne Erfolg.  
Der ADFC hat Grund, sich bei der Stadt zu bedanken für sehr viele Verbesserungen im Radverkehr (z. B. Winterdienst auf Radwegen, Abbau der Umlaufsperren).
Norderstedt entwickelt sich zum Vorzeige-Modell im Radverkehr. 
Der Ochsenzoll-Kreisel ist aber ein schwerer Rückschlag und Image-Schaden für die Stadt.

Deshalb bitte ich Sie, schnell zu handeln, da er  in Radfahrer-Kreisen deutschlandweit Aufmerksamkeit erregt.

Mit freundlichen Grüßen
Rolf Jungbluth
Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club
Ortsgruppe Norderstedt

 


2. E-Mail an die Polizei Norderstedt  

Hallo Herr Hädicke-Schories,

entgegen der ausdrücklichen Zusage der AG Radverkehr und des Briefes von Herrn Bosse sind Fahrradwege auf dem Kreisel nicht gebaut worden.
Die vorhandenen benutzungspflichtigen Radwege enden jeweils an den Zebrastreifen, die keine Radfurten haben und der Radfahrer kann verkehrsrechtlich als Fußgänger nur schiebend den Kreisel benutzen.
Daraus ergibt sich für die Polizei verkehrsrechtlich folgende Konsequenz:
Auf allen 4 zuführenden Straßen und auch im Tunnel - weil der Radfahrer sonst nicht nach Norden kommt - ist das Radfahren im Bereich Ochsenzoll auf der Fahrbahn erlaubt, weil keine Radverkehrsanlagen vorhanden sind.
Wenn ein Radweg endet, darf der Radfahrer laut StVO  bereits vorher den Radweg verlassen, wo dies ohne Gefahr möglich ist, z. B. an abgesenkten Kantsteinen.  
Ich bin alle Strecken auf den Fahrbahnen  abgefahren Die Benutzungspflicht endet:
Von Osten:
(Leider fehlen die Bilder)

Fahrbahnfahrt ab Kreuzung Schmuggelstieg bis zum Kreisel oder ab Absenkung, dort wo die Abbiegespur beginnt.

Ab Kreisel bis Fußgänger-Ampel Segeberger Ch. da Abbieger aus dem Norden auch diese Strecke benutzen müssen.
Von Westen:

Ab Fußgänger-Ampel bis Kreuzung Schmuggelstieg.

Hinzu kommt, dass der Radfahrer berechtigt ist, rechts in die SH-Straße einzubiegen, genau wie ein Kfz, da er vom Kreisel auf der Fahrbahn den Zwei-Richtungs-Radweg (Westseite) nicht erreichen kann.
In der SH-Straße entfällt die Benutzungspflicht bis zum Ende der Leitplanke, da er wegen der Leitplanke den Radweg auch dort nicht erreichen kann.
Von Norden:

Fahrbahn ab Beginn der Leitplanke, da am Ende der Leitplanke ein Übergang auf die Straße im Bereich der Abbiegespur zu gefährlich ist.
Allerdings müsste hier die Linie in eine durchbrochene geändert werden.
Oder Querung noch 30 m früher.
Nach Westen:

Fahrbahn bis Kreuzung Schmuggelstieg.
Fußgängertunnel:
Dieser ist verkehrsrechtlich kein Radweg. Er kann höchstens als freiwilliges Angebot betrachtet werden. Im übrigen ist dort das Radfahren verboten.
Das Bild zeigt deutlich: kein blaues Schild und auch kein "Radfahrer frei" ist vorhanden.

Die Polizei hat keine rechtliche Handhabe, das Fahrrad fahren bei dem jetzigen Bauzustand im genannten Bereich auf der Fahrbahn oder im Tunnel zu verbieten, weil dies ein Verkehrsverbot für Radfahrer bedeuten würde, was rechtlich auf Stadtstraßen nicht möglich ist.
Auch die SH-Straße ist rechtlich keine Kfz-Straße.
Das erzwungene Fahren auf der Fahrbahn halte ich persönlich für sehr gefährlich, zumal der Kreisel eine Verkehrsbelastung von 40.000 Kfz hat. Die Gefährlichkeit für Radfahrer wird noch dadurch erhöht, dass die Autofahrer die blauen Radfahrschilder sehen und deshalb nicht mit Radfahrern rechnen.
In jedem Falle halte ich eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h für erforderlich in den genannten Bereichen, so lange dort Radverkehr stattfindet.
Ich bitte Sie, dieses Problem in der AG Radverkehr zu erörtern und auch ihren Streifendienst über die Rechtslage zu informieren.
Im Lütjenmoor hielt mich mal ein Streifenwagen an und fragte, warum ich nicht auf dem Radweg fahre. (Tempo 30-Zone ohne benutzungspflichtigem Radweg) 

Für ein persönliches Gespräch über den Kreisel stehe ich gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Rolf Jungbluth

 


3. Einwohner-Frage-Stunde:
    Am 12. November wird die Verwaltung dazu Stellung nehmen müssen


4. Öffentliche Verkehrs-Radtour  "Den Kreisel verstehen"
Treffpunkt: 16. 11.2013 um 14:30 Uhr am Kreisel auf dem Parkplatz bei Moby-Dick


Wir glauben, recht gute Karten zu haben, den Bau eines Radweges zu erreichen.
Der ADFC-Rechtsexperte sagt dazu:
Die Gestaltung des Kreisels widerspricht allen mir bekannten Vorgaben von RASt 06, ERA, VwV StVO und R-FGÜ. Der komplette Kreisel müsste nach den Richtlinien umgebaut werden.

Wir werden nicht locker lassen und alle Möglichkeiten nutzen, um mit Unterstützung vom ADFC-Hamburg und dem ADFC-Bundesverband in Bremen zu erreichen, dass Radfahrer auf dem Kreisel auf Radwegen fahren (nicht schieben) dürfen.

Externer Link (leider auch ohne Bilder):  Ein Drama in Bildern

Externer Link Bosse irrt sich wieder

Externer Link Fehlplanung: Norderstedt bremst den Radverkehr aus

Externer Link Hoffnung für vermurkste Kreuzung am Ochsenzoll - Norderstedt beschließt Sicherheitsaudit