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Wege-Besetzer

Im letzten Jahrhundert gab es die Haus-Besetzer-Szene.
Heute gibt es dafür Leute, die verwechseln öffentliche Wege mit ihrem Vorgarten.
Im Sommer 2009 sprachen wir die Anliegerin höflich darauf an, dass sie ihre 3 Blumenkübel bitte von dem öffentlichen Rad/Fußweg entfernen möchte. Es passierte aber nichts. Im Winter musste das Betriebsamt die Kübel schon mal zum Schnee fegen beiseite schieben. Im Frühjahr standen sie wieder dort. Nach der 3. Vorsprache wurde die Dame recht ungehalten. Da blieb nur  das Ordnungsamt als letzter Ausweg.

Nach Androhung eines Ordnungsgeldes standen die Kübel einige Monate brav am Wegesrand.

Danach wanderten sie Zentimeter-weise wieder in die Wegesmitte. Irgend ein entnervter Bürger muss sie dann wohl ausgekippt haben.

Seit 2011 stehen 2 (statt 3) Kübel wieder brav am Wegesrand, z. Zt. noch nicht auf Wanderschaft.

 

Unfallgefahr Gullydeckel

wenn sie in Fahrtrichtung liegen,

bleibt der Radler schnell darin hängen:das wurde im Rathaus genau so gesehen und die Deckel wurden sehr schnell ausgewechselt, auch später, wenn wir noch weitere entdeckten.

Radlerschikane Meisenkamp

keinerlei Sicherheitsgewinn, denn der Radfahrer landet nicht auf der Straße, höchstens auf dem  Grünstreifen,unbeleuchtete Sperren ohne Reflexfolie, sehr gefährlich, erhebliche Unfallgefahr.

Die Beseitigung wurde bisher abgelehnt

Muss erst ein Unfall geschehen?

Wir bleiben dran!

 

Ohechaussee: Poller auf der U-Bahn-Brücke

Das Kind eines ADFC-lers knallte gegen einen Poller. Ohne Sinn und Verstand stehen dort je 2 Poller. Keiner kann begründen, warum sie dort stehen. Erstmal muss die Stadt klären, wer dafür zuständig ist, ob Landesbehörde, Hochbahn oder wer sonst.

Warten wir es ab. Noch ist alles offen.

 

Buchenweg: Stromkasten auf dem Radweg

sogar in der Kurve. Dreimal haben wir nachgefragt, nun haben die Stadtwerke ihn versetzt.

Auch der Poller in der Kurve ist gefährlich.  Die Entfernung wurde abgelehnt, obgleich er den Vorgaben der EFA (Empfehlungen für Fuß-Verkehrs- Anlagen) widerspricht.

Ein schwacher Trost, er ist wenigstens rot-weiß markiert

 

Pflasterung Bahnradweg (ca. 200 m südlich Heidbergstr.)

Unsere Forderung, nur das „Hamburger Pflaster“ 20 x 20 cm ohne Fase zu verwenden, wurde bisher abgelehnt.

Die Stadt sagte aber zu, Pflastersteine 10 x 20 nur längs zu verlegen, weil dann nur die Hälfte der „Rubbel“ = Fasen wirken und man ruhiger fährt. Dieses Kuriosum entstand 2008, als der Bahnradweg gebaut wurde. Sofort rief der ADFC an, als die Steine quer gelegt wurden. Ab nächstem Morgen wurde dann mit Längs-Verlegung fortgefahren...

Für die nächsten 50 Jahre bleibt die Hoffnung, dass die Straßenbauer aufpassen.

 

Hohe Kante auf Radweg

Der Barghof ist seit 2008 Radweg der Kreis-Radweg-Route. Die Kante, genau wie am Kielortring, wurde noch nicht abgesenkt. Kurios war hier, dass das Fußgängerschild noch nicht ersetzt wurde.

Im Herbst 2010 sagten wir der Stadt, dass der ADFC zum Autofreien Sonntag mit einer Gruppe dort gerne durchfahren würde.

Das hat bewirkt, daß der Kantstein abgesenkt und das Schild ausgetauscht wurde.

 

Radwegbenutzungspflicht

Erfolgreich war der ADFC nach jahrelanger Vorarbeit bei Aufhebung der Benutzungspflicht in Ochsenzoller Str., Glashütter Damm,  Fuchsmoorweg.

Gefährlicher linker  Radweg  „Fadens Tannen“. Widerspricht allen gesetzlichen Vorgaben. Zudem muss der Radler bis zum Harksheider Markt zweimal die Straße überqueren.

Ein Jahr nach dem Widerspruch sind die Schilder ersetzt durch "Fußgänger Radfahrer frei"

 

Radwegbenutzungspflicht - vergessenes Schild

Auch das passiert. Dieses Schild Ulzburger Str./ Langenharmer Weg wurde schlicht vergessen  abzumontieren. Der Radweg endet nach 200 m.

Die Stadt reagierte schnell und entfernte es.

 

Knochenbrecher Glockenheide (Friedrichsgabe)

Wer  im Dunkeln mit nackten Beinen dagegen schrammt, dessen Bein läuft blau und rot an. Der Poller war völlig unnötig, da am anderen Ende des Durchganges ein Poller bereits die Durchfahrt verhindert.

Das Betriebsamt holte ihren starken Bagger,  der diesen und andere Stein-Poller entfernte.

 

Knochenbrecher auf Radweg

Jahr für Jahr stellte der Triathlon-Veranstalter  diese Riesentafel mitten auf den Radweg vor dem Postamt Ohechaussee.

2006 Beschwerde erfolglos. Die Verkehrsaufsicht  schreitet nicht ein.

2007 erneute Beschwerde. Der Veranstalter rückt die Tafel lediglich 50 cm weiter.

2008 sehen wir mit Erstaunen:  Das Schild steht korrekt in einer Nische 20 m weiter

2009 müsste es dann wohl klappen.

Umleitungen bei Vollsperrung von Radwegen

Wir Radfahrer sehen es ein. Mal muss ein Weg wegen Bauarbeiten ganz gesperrt werden. Aber  Radfahrer haben Anspruch auf eine eindeutige Beschilderung der Umleitung. 2006/07 wurde der Radweg an der Bahn  als „fliegende Baustelle“ in 3 Abschnitten neu gebaut. Beim ersten Mal noch Unverständnis bei der Stadt.

Beim 2. Mal kam immerhin schon ein Brief vom Stadtrat, warum er es für unnötig hielt.

Beim 3. Mal wieder Ablehnung, aber  viele Fürsprecher ließen uns hoffen fürs 4. Mal.

 

4. Mal Umleitungsbeschilderung - endlich klappt es

Wie die Jungfrau zum Kinde, so kam Norderstedt zur Umleitungs-Beschilderung.

Die Kreisbehörde Segeberg verpflichtet die Stadt bei Vollsperrung eines Kreis-Radweges eine Umleitung zu beschildern.

Bei der Baustelle Tarpenbek-Wanderweg fuhren die Radfahrer immer wieder in die Baustelle hinein und machten den schönen neuen aber noch weichen Weg kaputt.

Da blieb nichts anderes übrig. Die Schilder wurden aufgestellt.

 

Tempo-30-Zonen mit „Nasen“

Der ADFC begrüßt die Tempo-30-Zonen. Bereits im letzten Jahrhundert hatten fortschrittliche Stadtplaner in der Kirchenstraße in Garstedt eine „Nase“ mit Durchfahrt für Radfahrer gebaut.

In der Arbeitsgruppe Radverkehr fordern wir, dass diese generell so gebaut werden.

Leider vergeblich. Es fallen dann einige Parkplätze weg. Parkplätze statt Sicherheit.

Radfahrer werden  häufig an der „Nase“ ausgebremst. Gefährlich für Ungeübte, weil man sich immer wieder umsehen muss, ob ein Auto von hinten naht.

Schulweg Lütjenmoor mit gefährlicher Querung

Zwischen parkenden Autos musste der Aurikelstieg überquert werden.

Schulweg war unser Argument. Die Stadt entfernte 2 Parkplätze und entschärfte diese Gefahrenstelle. Inzwischen ist die Einmündung noch einmal umgestaltet worden. Sicherheit siegte über Parkplatz.

Eine ähnliche Situation Durchgang Mozartring zum Hempberg. Völlig unübersichtlich für Schulkinder. Die Entfernung der Parkplätze wurde abgelehnt.

Parkplatz siegte über Sicherheit.

 

Fahrradstraße

Weder in Norderstedt, noch in Kaltenkirchen, Quickborn, Henstedt-Ulzburg gibt es sie, obgleich immer wieder Vorschläge gemacht wurden. Für Syltkuhlen wurde es schon mal angedacht. Die Straße Schulweg wäre auch geeignet oder der Bahn-Radweg, womit Radfahrer und Fußgänger Vorrang  hätten. Hoffnung gibt uns das Deutschlandweite  Interesse  für „Shared Space“

Eine Alibi-Fahrrad-Straße wie in Bargteheide brauchen wir nicht. Diese ist ca. 300 m lang und noch dreimal unterbrochen.

Hermann der ADFC-ler gegen Dinosaurier

Beim Zirkus oder beim Wahlkampf platzieren die Werbenden ihre Plakate gerne direkt auf dem Radweg. 

Das Ordnungsamt verpflichtet die Aufsteller, eine Aufstellhöhe von 2,20 m über einem Radweg einzuhalten. Trotzdem gibt es ewig einen Kampf.

Das Fass kam zum Überlaufen, als die Dinosaurier am Tage nach der Entfernung durch das Ordnungsamt wieder dort standen.

Strafanzeige und Anklage wegen Verkehrsgefährdung lehnte die Staatsanwaltschaft Kiel trotz Widerspruchs ab.

Dann aber 4 Wochen später standen die Reptilien nicht mehr auf dem Fuß-/Radweg. Hermann, der ADFC´ler scheint gesiegt zu haben, genau wie vor 2000 Jahren Hermann der Cherusker.

 

Weiter Infos bei Rolf Jungbluth Tel. 040 525 47 64